Die Gefahr für die Taille

Eine aktuell veröffentlichte Langzeitstudie aus den USA, der Daten von über 30 Jahren zugrunde liegen, beweist: Die größte Gefahr des Dick-Werden besteht in der Anzahl der täglich konsumierten Snacks – und damit ist nicht etwa Obst gemeint. Vielmehr sind es die Chips vor dem Fernseher oder die schnelle Tüte Pommes beim Fast Food-Restaurant – diese kleinen Appetitnehmer haben es wahrlich in sich. Und da fett- und kalorienreiches Essen nicht nur Amerikaner an Gewicht zulegen lässt, trifft das Studienergebnis auf alle zu – wobei Industrienationen aufgrund ähnlichen Essverhaltens untereinander besonders betroffen sind. Somit sollte auf solche Kleinigkeiten verzichtet werden und für Jung und Alt mehr gesundes Essen im Vordergrund stehen.

Die durchschnittliche Anzahl der täglichen Snacks sowie deren Kalorien wurden in verschiedenen Perioden analysiert und dokumentiert. So konnte die Relation vom Gewicht zur Veränderungen der Häufigkeit der Snacks ermittelt werden. Nicht verwunderlich ist das eindeutige Ergebnis, nach dem man nicht nur darauf achten sollte, dass die Snacks möglichst kalorienarm sind, sondern auch darauf, dass man nicht zu häufig zu ihnen greift. Denn wenn Schokolade im Vergleich mit dem Cheese-Burger nur halb so viele Kalorien aufweist, mag die dritte Tafel dann jedoch nichtsdestotrotz der Traumfigur nicht zugute kommen.

Nicht nur gesundes Essen für Jung und Alt ist der Schlüssel zum Wunschgewicht, sondern auch die Dosierung der richtigen Ernährung. Das eigene Essverhalten daher etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, kann also auf keinen Fall schaden und weist in manchen Fällen sicher die ein oder andere Überraschung auf.

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